283 Jahre Lebenserfahrung waren am vergangenen Sonntag (18.02.24) zu Gast in Koblenz-Güls. Dass man im Alter aber nicht unbedingt eingerostet ist, bewiesen die Akteure der zweiten Mannschaft des BC „Smash“ Betzdorf bei ihrem klaren Auswärtserfolg (7:1) bei den Moselanrainern aus Güls. Mit Heike, Markus, Thomas und Björn haben gleich vier Akteure die 50er Marke schon lange gerissen. Komplettiert wurde das Team durch die „Küken“ Wojci (34 Jahre) und Nina (29 Jahre), die nach zweieinhalbjähriger Verletzungspause ein tolles Comeback feierte.

Zu Beginn der Partie sah es erst gar nicht so aus, dass es eine klare Sache werden würde. Wojci und Markus mussten gegen die Zwillinge Raki Islam/Rafi Islam Schwerstarbeit leisten. Im ersten Satz lagen sie schon 17:21 zurück, ehe sie den Satz noch mit 22:20 für sich entscheiden konnten. Satz zwei ging dann aber an die beiden Bangladescher (17:21), ehe unsere Betzdorfer Jungens den Entscheidungssatz dann doch noch holen konnten (23:21).

Auch Nina und Heike mussten über die volle Distanz gehen. Gegen die starken Damen Elschenbroich/Woog verloren sie den ersten Satz (15:21), ehe sie dann die Partie im zweiten Satz noch drehen konnten (21:18). Im dritten Satz war der Wille der Gegnerinnen gebrochen und das Ergebnis entsprechend eindeutig (21:9). Sehr positiv war der Auftritt von Nina, die ohne Training und ohne Matchpraxis zur besten Spielerin auf dem Platz avancierte.

Danach ging es schnell. Björn und Thomas ließen sowohl im Doppel (21:9, 21:8 gegen Spreier/Junker), als auch in ihren Einzeln (21:8, 21:14 gegen Junker bzw. 21:9, 21:6 gegen Islam) nichts anbrennen und sorgten damit für den vorzeitigen Sieg. Wojci im ersten Herreneinzel (21:13, 21:18 gegen Spreier) und Heike im Dameneinzel (21:19, 21:13 gegen Elschenbroich), bauten die Führung auf 7:0 aus.

Im abschließenden Mixed zeigten sich Nina und Markus dann als gute Gäste. Anstatt das Spiel gegen Islam/Woog in zwei Sätzen zu gewinnen, nutzten sie ihre Matchbälle nicht und ermöglichten damit den Gülsern den Ehrenpunkt (22:20, 21:23, 11:21). Endstand 7:1.

 

Verfasser: Björn Hornburg

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